Bebauung des Grafschen Geländes mit einem Hotelkomplex und anschließend mit weiteren Gebäuden bis zum Bahnhof Therme Es besteht die Absicht, dass das Grafsche Gelände mit einem Hotelkomplex mit 120 Zimmern und das anschließende Gelände bis zum Bahnhof Therme mit Häusern massiv zugebaut wird. Hierzu soll ein Realisierungswettbewerb europaweit ausgeschrieben werden. Die allgemeinen Wettbewerbsbedingungen werden im Gemeinderat am Mittwoch den 23.04. vorgestellt mit anschließender Diskussion in diesem Gremium. Der Bürgersinn hat in einem Schreiben vom 04.04.08 an den Oberbürgermeister und die Gemeinderäte detailliert die Gründe aufgeführt, weshalb er sich gegen eine massive Bebauung dieses Areal wendet. Einstmals war es Ziel, das Gelände zu einem attraktiven Stadteingang West zu machen. Deshalb lehnen wir auch einen Wettbewerb in der geplanten Form ab und empfehlen, zunächst einen Ideenwettbewerb auszuschreiben, der unbefangen die besten Möglichkeiten zur attraktiven Gestaltung des Stadteingangs aufzeigt. Den Wortlaut des Briefes vom 04.04.08 können Sie hier einsehen und auch wie der Südkurier am 09.04.08 unser Vorgehen dargestellt hat. Entgegen der Äußerung der Stadt, die Bürger wären über dieses Projekt schon gut unterrichtet, sind wir der Ansicht, dass dies nicht stimmt. Bisher gibt es keine Angaben über die Größenordung dieses Projekt und seine Auswirkungen, sodass sich die Bürger noch kein Bild machen können. Jeder der diese Zeilen liest, kann selbst entscheiden, ob er sich ausreichend unterrichtet fühlt. >>> 04.04.08 Brief an OB Volkmar Weber >>> 09.04.08 Darstellung des Südkurier Unsere Informationsstände auf dem Wochenmarkt am 26.04. und 03.5.08 waren sehr gut besucht. Zeitweise gab es hier sogar ein Gedränge. An den beiden Vormittagen wendeten sich 850 der Standbesucher mit ihrer Unterschrift gegen das Projekt. Inzwischen sind es sogar mehr als 900 Unterschriften geworden. Am 07.05.08 fand dann die Sitzung des Gemeinderates statt, die eigentlich die Entscheidung über den Realisierungswettbewerb bringen sollte. Zwar wurde der Bürgersinn von einzelnen Mitgliedern stark kritisiert (OB Weber, Herren Krezdorn, Ritsch, Jeckel) Aber es wurde einstimmig beschlossen, die Ausschreibung an den Arbeitskreis "Stadteingang West" zurückzuverweisen, um den Ausschreibungstext wesentlich offener zu gestalten. Es gab auch Stimmen, welche andeuteten, dass auf den Bau des Hotels dort ganz verzichtet werden könnte. Dies läuft auf einen Ideenwettbewerb hinaus. Aber auch hier ist es erforderlich, die max. Höhe von Gebäuden und ausreichende Grünflächen festzulegen. Die Idealvorstellung des Bürgersinns bleibt aber, dass dieses Gelände zunächst unbebaut und als Grünfläche angelegt wird. Sie sollte als einer der letzten Seeuferflächen künftigen Generationen offen gehalten werden. Auch hier können u.E. bedeutende Zuschüsse staatlicher Stellen in Anspruch genommen werden. Die Stadt sollte dies dringend klären. Siehe hierzu Berichte im Südkurier: >>> 23.04.08 Eine ganz schlimme Sache >>> 30.04.08 Bürgersinn auf dem Wochenmarkt >>> 08.05.08 Westeingang: Entscheidung vertagt >>> 09.05 08 Hotel in weiter Ferne >>> 09.05 08 Zurück zum Schreibtisch
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Bürgersinn e.V.  Überlingen
An bedeutenden Fragen für die Zukunft Überlingens mitzuwirken, ist wichtiger denn je