Bebauung des Geländes "Südlich Nußdorfer Straße" (Kramergelände) und "Schilfweg Ost" Der Bürgersinn hat bereits im September 2006 in einem Brief an den Oberbürgermeister seine Sorge über eine unkontrollierte Bebauung dieser großen Flächen geäußert, die zu einer Art Burgbergsituation am See führen könnten. Die Stadt hat geantwortet, dass sie für dieses Gelände einen Bebauungsplan aufstellen wird, sobald klar ist, wo Kramer sich ansiedelt. Inzwischen ist der Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes in der Sitzung des Gemeinderates am 17.01.07 gefallen. Der einzige Vorteil des Wegzuges von Kramer nach Pfullendorf ist, dass die Stadt weniger Rücksicht auf deren wirtschaftliche Interessen nehmen muss. Wir sprechen uns mit Nachdruck dafür aus, dass ein qualifizierter Planer einen Bebauungsplan aufstellt. Dieser sollte eine moderate Bebauung des Areals vorsehen und das Anlegen ausreichender Grünflächen und öffentlicher Einrichtung wie Kinderspielplätzen berücksichtigen. Keinesfalls sollte dort ein Plan im engen Dialog mit dem späteren Eigentümer entwickelt werden. Erfahrungsgemäß setzen diese dann ihre Vorstellungen weitgehend durch, die sich rein an wirtschaftlichen Interessen ausrichten. Schilfweg Ost Der ursprünglich V&E Plan wurde überarbeitet. Die geänderten Beschlüsse hat der Gemeinderat am 20.06.07 gebilligt und eine zweite öffentliche Auslegung beschlossen. Allerdings sind die Verbesserungen nur marginal. So ist der Wegfall eines Vollgeschosses am östlichen Baukörper vorgesehen. Die Gebäudehöhen der südlichen Häuser sind lediglich bis 20 cm zurückgenommen, die Geschossflächenzahl der westlichen Gebäude von 1,2 auf 1,15. Eine Bürgerinitiative hat auch gegen die neue Version Einspruch erhoben und erwägt, gerichtlich gegen die bisherige Regelung vorzugehen. Dies würde die Bebauung auf längere Zeit blockieren. Auch der Bürgersinn hält die derzeitig vorgesehene Bebauung weiterhin für zu massiv. Wir befürchten auch, dass sie Auswirkungen auf die Bebauung des Geländes "Südlich Nußdorfer Straße" hat, weil sich Investoren dort auf den Grundsatz der Gleichbehandlung berufen könnten und es auch hier dann zu einer massiveren Bebauung kommt als vorgesehen. Außerdem hat die bisherige Lösung eine negative Auswirkung auf das Erscheinungsbild des Seeufers.
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Bürgersinn e.V.  Überlingen
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